Kapelle

 
 

Die Kapelle von Falaise wurde zwischen 1917 und 1918 von deutschen Soldaten am Rande eines deutschen Soldatenfriedhofes erbaut. In den Jahren 1928 – 1930 erfolgte durch den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. die Umbettung der Gefallenen auf den zentralen Soldatenfriedhof nach Chestres.

Es war in der Nachkriegszeit durchaus üblich, dass solche Bauwerke, die durch Deutsche errichtet wurden aus unterschiedlichen Beweggründen zerstört wurden. Die Kapelle von Falaise blieb jedoch wie durch ein Wunder von der Zerstörung verschont.

Allerdings erfolgten auch keinerlei Instandsetzungsarbeiten in den vergangenen 90 Jahren, was unweigerlich dazu führte, dass die Kapelle heute kurz vor dem endgültigen Verfall steht.

Die „Falairats d’Argonne“, ein historischer Verein aus Falaise hat die Initiative zur Rettung der Deutschen Kapelle von Falaise ergriffen und im vergangenen Jahr ein bautechnisches Dossier hierzu erstellt. Dieses Dossier gelangte über den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. in die Hände der Reservistenkameradschaft Püttlingen, die es sich zur Aufgabe gemacht hat dieses Stück deutschen Kulturgutes in einem Gemeinschaftsprojekt zusammen mit der „Falairats d’Argonne“ wieder in einen würdigen Zustand zu bringen und vor dem Verfall zu bewahren.

Das Dach ist bereits eingestürzt und der Putz ist von den Wänden gefallen.

Ein Betreten der Kapelle ist momentan schon aus Sicherheitsgründen nicht mehr möglich.

Um eine Komplettrestaurierung der Kapelle durchführen zu können sind nach Einschätzung von mitwirkenden Bauingenieuren ca. 10.000,- € an Materialkosten erforderlich.

Alle erforderlichen Arbeiten sollen dabei in Eigenleistung erbracht werden, so dass lediglich die Finanzierung der Materialkosten sicherzustellen ist.

Der Dachstuhl soll in einem ersten Arbeitseinsatz in der Zeit vom 12. bis 16.05.2010 erneuert werden. Die restlichen Arbeiten sollen dann nach und nach in den Folgejahren erfolgen.

Die finanziellen Mittel der beteiligten Vereine sind jedoch sehr beschränkt, so dass wir auf Zuwendungen zu den Materialkosten angewiesen sind.